Vorschau
Erich Buchholz und die Avantgarde
Erich Buchholz, Kreis des Aufgangs II, 1922. © Nachlass Erich Buchholz.
Erich Buchholz (1891-1972) nimmt eine wichtige Sonderstellung in der deutschen Avantgarde ein. Als Maler, Architekt und Grafiker entwarf er eine eigenständige „Raumkunst“, bei der er besonders viel Wert auf die Wirkung von farbigem Licht legte. Die Ausstellung widmet sich erstmals dem Gesamtwerk und zeigt auch die intimen Familienporträts der 1930er und 1940er Jahre ebenso wie sein Spätwerk aus der Nachkriegszeit.
Im Jahr 2012 ist ein Teil des Buchholz-Nachlasses in die Stiftung für Konkrete Kunst und Design eingegangen und wird nun erstmals im Kontext von weiteren Avantgardekünstlern der Öffentlichkeit präsentiert.
Ausstellungsdauer: 16.06.2013 – 25.08.2013
Ausstellungsort: Museum für Konkrete Kunst
Eröffnung: Samstag, 15.06.2013, 19:00 Uhr
Einfach dreifach. Reto Boller, Martin Pfeifle und Eran Schaerf
Drei Künstler sind eingeladen jeweils eine Etage des MKK komplett zu bespielen. Der Schweizer Künstler Reto Boller (*1966, Zürich) arbeitet mit alltäglichen Fundstücken, die er zu bildnerischen Kompositionen arrangiert und dabei den Raum mit einbezieht. Martin Pfeifle (*1975, Stuttgart), der Bildhauerei in Düsseldorf studierte, gelingt es mit ungewöhnlichen Materialien und kräftigen Farben große Räume zu strukturieren. Schließlich präsentiert Eran Schaerf (*1962, Tel Aviv) sein intermediales Projekt fm-scenario – Die Stimme des Hörers, in dem ausgehend von einem öffentlich zugänglichen Online-Studio die Möglichkeiten einer Erzählung mittels Montage realisiert werden.
Ausstellungsdauer: 15.09.2013 – 10.11.2013
Ausstellungsort: Museum für Konkrete Kunst
Eröffnung: Samstag, 14.9.2013 (anlässlich der Langen Nacht der Museen)
NEON – Vom Leuchten der Kunst
Neon-Farben erregen Aufmerksamkeit, rütteln wach, warnen, setzen leuchtende Akzente und sind aus dem Alltag, aus Werbung, Mode, Medien und Verkehr nicht mehr wegzudenken. Seit in den 1960er Jahren die ersten ungegenständlich arbeitenden Künstler mit der Wirkung von Tageslichtfarben und neonfarbigem Plexiglas experimentierten, leuchtet und strahlt es auch in Museen und Galerien. Die Ausstellung „NEON – Vom Leuchten der Kunst“ legt erstmals den Schwerpunkt auf die Verwendung von Neon-Farben in der Kunst und geht mit der Präsentation ausgewählter Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Fotografien der Frage nach, warum Künstler die Signal-Farbe als konstituierendes Element einsetzen.
Mit Werken von Hartmut Böhm, Harry Burden, Shannon Finley, Katharina Fritsch, Günter Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Kuno Gonschior, Manfred Kuttner, Yudi Noor, Daniel Richter, Thomas Ruff,
Lars Teichmann und vielen anderen.
Ausstellungsdauer: 1.12.2013 – 23.2.2014
Ausstellungsort: Museum für Konkrete Kunst
Eröffnung: Samstag, 30.11.2013

