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Ausstellungen

 

 Jetzt noch mehr Inhalt! Stephanie Senges Konsumkonstruktivismus

Laufzeit: 08.03. bis 07.06.2015
Eröffnung: 07.03.2015, 19:00 Uhr im MKK und am 08.03.2015, 11:00 Uhr im EDEKA Wendler, temporäre MKK-Dependance, Ingolstadt

SengeDie Berliner Künstlerin Stephanie Senge setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit schon seit vielen Jahren mit der Warenwelt und unserem Verhältnis zu Gegenständen und Konsum auseinander. Sie macht Ikebana aus alltäglichen Objekten, Mandalas mit Produkten aus 100-Yen-Shops und öffentliche Aktionen und Performances zum „starken Konsumenten“. Dabei geht es ihr nicht um platte Konsumkritik, sondern Senge möchte zu einem bewussten Umgang mit den Dingen einladen.

In ihrer neuen Serie des „Konsumkonstruktivismus“ bezieht sie sich mit Bildern aus Verpackungen auf Ikonen der konkreten und konstruktivistischen Kunst. Die Arbeiten von Stephanie Senge werden zusammen mit Highlights aus der Sammlung des MKK präsentiert. Ähnlich wie den Konstruktivisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts geht es ihr um die Ästhetik des Alltags. In zahlreichen Aktionen speziell auch in der EDEKA-Filiale in der Theresienstraße wird sie auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Die Kunst kommt in den Supermarkt und der Supermarkt ins Museum!

Stephanie Senge – Success, 2011. © VG Bild-Kunst, Bonn 2014. 

________________________________________________________Einladungskarte Final-1

rething! Designobjekte im Wertewandel

Laufzeit: 08.03. bis 07.06.2015
Eröffnung: 07.03.2015, 19:00 Uhr

Das Museum für Konkrete Kunst wird im zukünftigen Neubau in der Gießereihalle um den Schwerpunkt Design erweitert werden. Seit Jahren baut das Museum deshalb eine Sammlung auf, die inhaltlich in Bezug zur Konkreten Kunst steht. Dabei stellt sich die Frage, wie ein modernes Designmuseum konzipiert sein muss, um auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren. Speziell die Präsentationsformen und die Erzählungen, die sich mit den Objekten verbinden, sollen einen Bezug zur Gegenwart herstellen und die Verbindung zum Alltag, aus dem sie ursprünglich stammen, sichtbar bleiben lassen.

Die Studierende der Fakultät für Design von der Hochschule München wurden deshalb eingeladen, die Designsammlung zu sichten und die Dinge neu zu inszenieren. Ein wichtiger Ansatz ist dabei, die Objekte nicht museal auf den Sockel zu heben, sondern sie als „Ding“ funktional und ästhetisch zu begreifen.

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