Jul 18, 2011
IMRE KOCSIS â SZENENWECHSEL
Ausstellungsort: Museum fĂŒr Konkrete Kunst
Eröffnung: Donnerstag, 23. Februar 2006, 19 Uhr
Imre Kocsis (1937-1991) emigrierte 1959 nach Deutschland, wo er an der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste in Hamburg studierte. 1969 erhielt er den Kunstpreis der Freunde der bildenden Kunst in MĂŒnchen, 1989 den Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen, unter anderem in MĂŒnchen, Berlin, Frankfurt, Stockholm, Maastricht, Paris, Antwerpen und New York gezeigt.
Das Thema Raum, dem diese Szenenwechselreihe gewidmet ist, gehört zu den zentralen Themen in Kocsisâ Schaffen. Ab Ende der Sechziger Jahre entstehen graphische Arbeiten in Schwarz und WeiĂ, die mit reduzierten Mitteln eine scheinbare DreidimensionalitĂ€t erzielen und die Wahrnehmung des Betrachters irritieren. Diesen Ansatz entwickelt Kocsis weiter zu Rauminstallationen, die auch das Raumempfinden des Betrachters thematisieren. Die mathematisch fundierte logische Konzeption des Werks betont einerseits die reale RĂ€umlichkeit und ruft andererseits die Vorstellung imaginĂ€rer RĂ€ume hervor. Dadurch, dass die einzelnen âSchritteâ des Werks nachvollzogen werden können, entwickelt sich in der Betrachtung eine Dynamik, die die Spannung zwischen realem und imaginĂ€rem Raum zu einem wahren Raumerlebnis werden lĂ€sst.





