Aug 10, 2010
LUDWIG WILDING – VISUELLE PHÄNOMENE
Ausstellungsdauer: 20.05. bis 01.07.2007
Ausstellungsort: Museum für Konkrete Kunst
Eröffnung: Samstag, 19.05.2007, 19.00 Uhr
Ludwig Wilding zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Op Art in Deutschland. Wildings Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und seine Erforschung der Wirkung auf den Betrachter ist von seltener Konsequenz. Schon früh hat sich Ludwig Wilding für die Linie als künstlerisches Mittel entschieden und die ihr innewohnenden Möglichkeiten konsequent untersucht. Mit diesem eindimensionalen Element bringt er in seinen Werken Schein-Räume hervor und simuliert Bewegung im eigentlich statischen Bild.
Aus anfänglich zweidimensionalen Überlagerungen von Strukturen entwickelte er eine optische Kunst, deren visuelle Wirkung weit über die gewohnte Kunsterfahrung hinausgeht. Mit seinen Werken gibt Wilding Situationen vor, die dem Betrachter die Möglichkeit geben, visuelle Phänomene durch persönliches Erleben bewusst zu erfahren und ihre Wirkung zu beeinflussen. Auf diese Weise stellen Wildings Arbeiten unsere Sehgewohnheiten infrage und ermöglichen mit scheinbarer Bewegung und überraschend großer Plastizität faszinierende Grenzerfahrungen der Wahrnehmung.
Mit der Ausstellung Ludwig Wilding. Visuelle Phänomene zeigte die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt nun in Zusammenarbeit mit dem Museum für Konkrete Kunst eine retrospektive Schau des Gesamtwerks, die von frühen Abstraktionen bis hin zu jüngst entstandenen farbigen Arbeiten reichte. Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog. Dieser enthält eine CD mit einem Vortrag Ludwig Wildings über sein Kunstverständnis und sein Werk sowie ein Künstlervideo mit Aufnahmen seiner Arbeiten.




